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Quelle: Aargauer Zeitung

Im Einsatz für ein Meisterwerk der Natur

Die Linner Linde gilt als mächtigster und bestimmt auch bekanntester Baum des Kantons Aargau. Noch eindrücklicher ist ihr Alter von über 800 Jahren. Nun mussten die Äste der Linde zurückgeschnitten werden. Unser Hebebühnenpilot Sven Saxer war mit dem LKW S47 XR im Einsatz, damit die Baumpfleger die Arbeiten am uralten Baum ausführen konnten. Ein emotionales und augenöffnendes Erlebnis. Warum? Das erzählt er gleich selbst.

 

Sven, wie hast du den Einsatz in Linn erlebt?
Man muss wissen, dass die Linde seit rund 800 Jahren hier steht und die Baumpfleger sie seit mehreren Jahrzehnten hegen und pflegen. Leider ist es so, dass der Klimawandel dem Baum extrem zu schaffen macht. Hinzu kommt, dass er sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt hat. Das ist ja schön, aber je mehr Leute die Wiesen rund um den Baum beanspruchen, desto mehr trocknet der Boden aus. Fakt ist: Die Linde hat grosse Mühe mit den Veränderungen, wird immer schwächer und kann dem starken Wind an dieser exponierten Lage kaum noch standhalten. Darum war ein Zurückschneiden der Äste um fast zwei Meter für das Überleben der Linde unumgänglich. So bietet der Baum weniger Angriffsfläche für den Wind, kann sich bestenfalls erholen und hoffentlich über Jahre hinweg eine neue, starke Krone bilden.

 

Das klingt traurig…
Aufgrund des schlechten Zustands der Linde war es unheimlich wichtig, dass ich besonders vorsichtig fahre. Ich musste bestmöglich verhindern, mit dem Arm und dem Arbeitskorb die feinen Äste zu treffen. Dies gestaltete diesen Einsatz enorm anspruchsvoll und gleichzeitig auch spannend.

 

Bei gewöhnlichen Baumschnitten geht man jeweils weniger zimperlich vor, oder?
Durchaus. Jedoch muss man bedenken, dass die Linde aufgrund ihres Alters und ihrer schlechten Gesundheit nicht nur empfindlich ist, sondern auch sehr, sehr langsam wächst. Die eineinhalb bis zwei Meter langen Äste, die zur Entlastung abgeschnitten wurden, entsprechen einem Wachstum von dreissig Jahren. Jedes kleine Ästchen, das ungewollt abbrach, hatte der Baum mehrere Jahre lang «erschaffen». Eindrücklich, oder? Wenn man sich dessen bewusst ist, entwickelt man eine gewisse Ehrfurcht vor der Natur.

 

Wie ist der Einsatz schliesslich gelungen?
Alle Beteiligten waren sehr zufrieden. Die Baumpfleger merkten, dass ich extrem vorsichtig vorging und die Hebebühne aufgrund meiner langjährigen Erfahrung perfekt im Griff hatte. Das hat sie beruhigt. Als es schliesslich geschafft war, zeigten sie sich erleichtert. Darüber, dass es vorbei war. Und weil keine unnötigen Schäden am Baum entstanden sind. Mir persönlich wird dieser Einsatz sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Es war schön, einen Beitrag zu leisten, um das Leben der Linde zu verlängern.

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Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie gute Gesundheit.

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